Erzeugergemeinschaft SO!JA w. V.
Vom Feld auf den Tisch


Was will die EZG SO!JA ?

Die EZG SO!JA hat es sich zur Aufgabe gemacht, die regionale Versorgung von Eiweißfuttermittel aus Soja intensiv zu erweitern und damit eine regional sichere Produktion von Lebensmitteln für den deutschen Verbraucher zu gewährleisten.




Sojaanbau in Deutschland

Die Situation des Sojaanbaus in Deutschland ist immer noch als eine Nischenkultur zu bewerten. Die Eiweißinitiativen der Bundesrepublik haben nicht den Erfolg gehabt, die deutsche Landwirtschaft in die vorteilhafte Situation zu bringen, so dass zukünftig große Mengen an notwenigem Futtereiweiß in Deutschland produziert werden. Wir sind nach wie vor von Übersee-Importen – schwerpunktmäßig aus Argentinien, Brasilien und steigend den USA - abhängig.
Daraus entsteht eine weitere Problematik. Aus diesen Ländern kommt fast ausschließlich genetisch veränderte Ware (GMO). Der deutsche Verbraucher hat aber für sich entschieden, dass Lebensmittel die mit GMO-Ware hergestellt werden, weniger angenommen und zukünftig immer intensiver verdrängt werden. Zudem möchte der Verbraucher mehr Regionalität und damit Herkunftssicherheit der Lebensmittel.

Mit den bisherigen heimischen Anbauflächen für Soja können wir dies nicht erfüllen. Insgesamt werden in Deutschland an Soja derzeit ca. 28.000 ha/Jahr angebaut. Die meisten davon in Bayern und Baden-Württemberg. Die mitteldeutsche Region – als vornehmliche Wirkungsstätte der EZG SO!JA – bietet derzeit sehr wenig Anbauflächen.
Die erzeugte Menge an Sojabohnen in Deutschland umfasst gerade einmal ca. 84.000 Tonnen. Der eigentliche Bedarf liegt aber bei ca. 11. Millionen Tonnen. Selbstverständlich können wir solche Mengen mit heimischen Anbauflächen nicht abdecken. Aber wir können durchaus bei einer intensiveren Einführung von Soja in den nächsten Jahren Mengen erzeugen, die komplette Bereiche der landwirtschaftlichen Tierhaltung bedienen können. Zum Beispiel Regalmilch, Regaleier oder auch Thekenfleisch.

Letztendlich benötigen wir für den Tierbestand in Mitteldeutschland gerade einmal 8% der jetzigen landwirtschaftlichen Nutzfläche um eine vollständige Deckung zu erreichen. Das wären ca. 350.000 ha.



Soja - aus der Region für die Region!